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Balkone, Terrassen und Laubengänge sind dauerhaft der Witterung ausgesetzt – Regen, Frost, UV-Strahlung und Temperaturwechsel setzen den Materialien zu. Ohne fachgerechte Balkon Abdichtung entstehen mit der Zeit Risse, Durchfeuchtungen oder sogar Betonschäden. Besonders bei Flächen, die als Flucht- und Rettungswege dienen, spielt nicht nur die Dichtigkeit, sondern auch der Brandschutz eine wichtige Rolle.
Geprüfte PMMA Abdichtungssysteme verbinden kurze Sperrzeiten mit normgerechter Sicherheit. Diese Flüssigkunststoffe haften stark, härten schnell aus und sind auch bei Temperaturen unter 10 °C verarbeitbar – ideal für zeitkritische Projekte. Gleichzeitig lassen sich farbliche Akzente setzen und rutschhemmende Oberflächen realisieren.
Neben der Balkonabdichtung mit PMMA bieten wir auch leistungsstarke Lösungen auf mineralischer Basis – etwa zur Betonabdichtung außen oder zur Abdichtung von Sprinklertanks. Hier kommen kunststoffmodifizierte Dichtschlämmen zum Einsatz, die hohe Druckwasserbelastung aushalten und dabei umweltfreundlich sowie arbeitsschutztechnisch unbedenklich sind.
Die Systeme zeigen hervorragende Rissüberbrückung, haften zuverlässig auf feuchten Untergründen und schützen vor dem Eindringen von CO₂, Chloriden und Feuchtigkeit. Auch bei unterirdischen Bauteilen oder Abdichtungen unter Pflasterbelägen sind diese Systeme eine effektive Lösung.
PMMA (Polymethylmethacrylat) härtet in 1–2 Stunden aus – auch unter 0 °C. EP- oder PU-Systeme benötigen mehrere Tage und sind bei Kälte nicht verarbeitbar. PMMA-Systeme sind nach DIN 18531 (Abdichtung von Balkonen, Loggien, Laubengängen) für alle Anwendungsbereiche gemäß ETAG 005 zugelassen und müssen eine Europäische Technische Bewertung (ETA) besitzen.
Als konkretes Ausführungsbeispiel: Für die Waschstraße Hörstel (August 2020, Bauherr: Mineralöle Kreling, 220 m² + 75 m Detailanschlüsse) setzte Schwegmann das PMMA-Abdichtungssystem Triflex ProPark ein – fugenlos, chemikalienbeständig, mechanisch hochbelastbar. Der Praxisbericht steht als PDF zur Verfügung.
Als Flucht- und Rettungswege genutzte Laubengänge unterliegen erhöhten Anforderungen nach Landesbauordnungen: Die Abdichtung muss neben Dichtheit und Rutschhemmung auch brandschutzgerecht ausgeführt sein und mindestens Brandklasse Bfl-s1 (schwerentflammbar nach EN 13501-1) erreichen. Viele einfache Systeme führen keinen solchen Brandschutznachweis. Schwegmann setzt Triflex ProPark ein – ein PMMA-System mit ETA, für das Brandschutznachweise und technische Datenblätter vorliegen. Als TÜV-Nord-zertifizierter AwSV-Fachbetrieb erfolgt die Ausführung mit vollständiger Dokumentation für Bauprüfamt und Versicherung.
Kunststoffmodifizierte Dichtschlämmen (KMD) sind die richtige Wahl bei hoher Druckwasserbelastung, unterirdischen Bauteilen oder Abdichtungen unter Pflaster – z.B. bei Sprinklertanks und Löschwasserbecken. Sie haften auf feuchten Untergründen, sind CO₂- und chloridresistent und nach DIN 18535 (Abdichtung von Behältern und Becken, Klasse W2-B) zugelassen. Schwegmann setzt für diesen Anwendungsfall Sto Crete FB (StoCretec) ein – eine kunststoffmodifizierte, zementgebundene Dichtschlämme mit Zulassung für wasserberührte Flächen. PMMA ist schneller und für stark beanspruchte, begehbare Außenflächen optimal. Schwegmann wählt das System auf Basis der normierten Wassereinwirkungsklasse nach DIN 18535.
DIN 18535 regelt die Abdichtung von Behältern und Becken. Die Wassereinwirkungsklasse W2-B steht für mäßig beanspruchte Bauteile mit zeitweise aufstauendem Wasser – typisch für Sprinklertanks, Auffangwannen und Löschwasserbecken. Abdichtungen nach W2-B müssen Druckwasser sicher zurückhalten, dauerhaft rissfrei bleiben und gegen im Wasser enthaltene Stoffe beständig sein. Schwegmann führt Abdichtungen nach DIN 18535 (W2-B) mit geprüften Systemen als TÜV-Nord-zertifizierter AwSV-Fachbetrieb aus – mit vollständiger Ausführungsdokumentation für Sachverständigen- und Behördenabnahmen.