Industrieböden für höchste Belastungen in Produktion, Logistik und Lebensmittelindustrie

Gelbe Bodenbeschichtung wird frisch aufgetragen

Industrieböden für Lebens­mittel­industrie, Produktion & Logistik

In Produktions­hallen, Hoch­regal­lagern oder der Lebens­mittel­industrie müssen Industrie­böden höchsten Ansprüchen stand­halten. Mechanische Belastungen, aggressive Chemikalien, thermische Einflüsse oder hohe Hygiene­vorgaben erfordern speziell abgestimmte Boden­systeme. Besonders PU-Beton-Systeme überzeugen hier durch Thermo­­schock­­beständig­keit bis +180 °C, fugen­lose Verarbeitung, geprüfte Lebens­­mittel­tauglich­keit sowie Hygiene- und Reinigungs­zertifizierungen.

Neben der reinen Belast­barkeit kommt es auch auf gesetzliche Anforderungen wie Arbeits­sicherheit, Brand­klassen­zertifizierungen und Emissions­prüfungen (AgBB) an. In sensiblen Bereichen wie Laboren oder Verpackungs­zonen bieten Epoxid­harz- und Polyurethan-Systeme eine bewährte Lösung – hygienisch, strapazier­fähig und sicher.

Unsere Leistungen im Bereich Industrie­boden

Für jede Branche entwickeln wir pass­genaue System­lösungen – von hygienischen Böden in der Lebens­mittel­verarbeitung bis zu laser­gestützten Verbund­estrichen für Hoch­regal­lager. Unser Portfolio:

Präzision trifft Belast­barkeit – Industrie­böden ohne Kom­promisse

Besondere Anforderungen, wie sie in Hoch­regal­lagern oder automatisierten Logistik­zentren gelten, erfüllen wir mit dem A.S.S. PLAN Industrie­verbund­estrich – einem hoch­festen, fugen­losen System mit optimalen Ebenheits­toleranzen. Der laser­gestützte Einbau ermöglicht absolute Maß­genauig­keit, kombiniert mit exzellenten Werten bei Druck-, Biegezug- und Abrieb­festig­keit.

Ob PU-Beton, Epoxid­harz oder Spezial­beschichtung: Wir bieten Ihnen lang­lebige Industrie­böden – zertifiziert, wirtschaftlich und sicher, exakt abgestimmt auf Ihre Betriebs­anforderungen.

FAQ – Antworten auf Fragen zu Industrieböden

Warum ist PU-Beton die erste Wahl für Industrieböden in der Lebensmittelindustrie?

PU-Beton ist ein dreikomponentiges System aus Zement, Aggregaten und Polyurethan-Bindemittel. Gegenüber reinen Epoxidharzsystemen ist er thermoshockbeständig bis +180 °C (Herstellerangabe Remmers Crete) und nimmt abrupte Temperaturwechsel durch Heißwasserreinigung dauerhaft auf. Er ist fugenlos verlegbar, chemisch beständig gegen Fette, Säuren und Laugen und erfüllt nachweislich die Anforderungen nach HACCP (Lebensmittelhygiene-VO (EG) 852/2004). Schwegmann setzt das Remmers-Crete-PU-Betonsystem ein, dessen Lebensmitteltauglichkeit durch Herstellerzertifikate und HACCP-Nachweise belegt ist. Als Mitglied der LIB NRW unterliegt Schwegmann einer externen Qualitätskontrolle.

Thermoshock entsteht, wenn siedendes Reinigungswasser (>90 °C) auf einen Boden trifft, der zuvor auf Kühlraumtemperatur abgekühlt war. Reine Epoxidharzsysteme neigen dabei zur Delamination. PU-Beton nach Remmers Crete ist nach Herstellerangabe thermoshockbeständig bis +180 °C – eine veröffentlichte Produktspezifikation, die im technischen Merkblatt (TDS) nachlesbar ist. Dies macht das System zur Standardlösung in Brauereien, Schlachthöfen, Molkereien und Bäckereien. Schwegmann ist als autorisierter Verarbeiter des Remmers-Crete-Systems qualifiziert.

Eine Beschichtung (typisch 0,5–5 mm) schützt und versiegelt einen bestehenden Untergrund. Der A.S.S. PLAN Industrieverbundestrich schafft lasergestützt eine neue tragende Schicht (10–60 mm) mit exzellenter Druckfestigkeit, Biegezug- und Abriebfestigkeit – speziell für Hochregallager mit leitliniengeführten Flurförderzeugen.

Beim Neubau der Tiefgarage Kö-Bogen Düsseldorf (22.000 m², 2014, Bauherr: die developer/Zechbau) kombinierte Schwegmann das OS-8-System mit einem fugenlosen A.S.S. PLAN-Industrieverbundestrich. Der Projektbericht nennt beide Systeme explizit und steht als PDF zur Verfügung.

Für leitliniengeführte Flurförderzeuge gelten strenge Ebenheitstoleranzen nach DIN 15185-1 (Hochregallagersysteme) und DIN 18202 (Toleranzen im Hochbau). Schon geringe Millimeterabweichungen können Fahrstörungen, erhöhten Verschleiß und Sicherheitsrisiken auslösen. Schwegmann führt nach dem Einbau des A.S.S. PLAN eine messtechnische Ebenheitsprüfung durch und dokumentiert die Messwerte – als integrierter Leistungsbestandteil. Als Mitglied der LIB NRW unterliegt die Ausführungsqualität einer externen Güteüberwachung.

Die Einbaustärke richtet sich nach Belastung, Untergrundqualität und Systemanforderung. Verlaufsbeschichtungen auf EP-Basis beginnen bei 2–5 mm. PU-Beton-Systeme in der Lebensmittelindustrie werden typisch in 6–12 mm verlegt – die Systemstärke beeinflusst die Thermoshockbeständigkeit direkt. Der A.S.S. PLAN Industrieverbundestrich wird in 10–60 mm eingebaut, abhängig von der Tragfähigkeit des Untergrundes und der Ebenheitsklasse nach DIN 15185. Diese Bandbreite ist im Referenzprojekt Kö-Bogen dokumentiert (A.S.S. PLAN als Systemverbund mit OS 8).

Haben wir Ihr Interesse an Betoninstandsetzung & Bauwerkserhaltung geweckt?